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«Roundtable nachgefragt» - Roger Nägeli


«Roundtable nachgefragt» vertieft aufschlussreiche, inspirierende, überraschende oder kritische Aspekte. Das letzte Wort zum Roundtable vom November gehört Roger Nägeli, Bauherrenberater und Organisationsberater bei EBP Schweiz AG


Roundtable «IPD: Transformation zwischen Sein und Werden»

Welche in sich geschlossenen Elemente des traditionellen Ansatzes findest du trotz aller IPD-Leistungsmerkmale erhaltenswert?

Ob traditionelle oder integrierte Abwicklungsformen: Für erfolgreiche Bauprojekte braucht es klare und sinnvolle Ziele. Und es braucht die intrinsische Motivation und Kompetenzen der Schlüsselpersonen für eine gute sowie faire Zusammenarbeit.

Wie sieht es mit der Kollaboration aus, wenn es nur eine Kostenunterschreitungs-, nicht aber eine Kostenüberschreitungsbeteiligung gibt?

Ich habe mit traditioneller Abwicklung sehr gute Ergebnisse erreicht mit dem Modell «Kostendach mit Unterschreitungsbeteiligung». Die maximalen Kosten können zu gegebenem Zeitpunkt gemeinsam gedeckelt werden. Der Fokus liegt dann auf dem Anreiz. So steuern die Projektpartner von Anfang an gemeinsam die Möglichkeiten der Unterschreitung an, statt sich in den Risiken zu verlieren. Das schadet der Zusammenarbeit und dem Produkt nach meinen Erfahrungen nicht.

Was sind deiner Meinung nach die wichtigsten Treiber, damit sich eine Organisation in Richtung IPD bewegt?

Zwei unterschiedliche Treiber: Einerseits das Umfeld mit Themen wie Lieferketten, Kreislaufwirtschaft, technologischer Wandel etc. Und zum zweiten der Wesenskern einer Organisation, wie man gemeinsam mit anderen diesen Herausforderungen begegnen kann.

Roger Nägeli, herzlichen Dank!








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